DSGVO · WEBSITE-CHECK

DSGVO auf Ihrer Website: Fakten statt Vermutungen

Die meisten Website-Betreiber wissen nicht, was ihre eigene Seite im Hintergrund lädt. Ein Kartendienst, der schon vor dem Cookie-Banner Daten an US-Server schickt. Eine Schriftart, die von Google-Servern kommt, obwohl in der Datenschutzerklärung etwas anderes steht. Genau so eine Google-Fonts-Einbindung führte 2022 zum Urteil des LG München I (Az. 3 O 17493/20) und danach zu einer bundesweiten Abmahnwelle.

Ob Ihre Website betroffen ist, lässt sich messen, nicht erraten. Ein technischer Check zeigt schwarz auf weiß, was Ihre Seite lädt, wann sie es lädt und ob das zu dem passt, was Ihre Datenschutzerklärung behauptet.

Website-Check anfragen

EINORDNUNG

Was dieser Check ist, und was nicht

Das hier ist eine technische Bestandsaufnahme, keine Rechtsberatung. Der Unterschied ist wichtig, und wir nennen ihn offen.

Was wir tun

  • Technisch feststellen, welche Cookies und Dienste Ihre Website lädt, und zu welchem Zeitpunkt
  • Das neutral dem gegenüberstellen, was in Ihrer Datenschutzerklärung genannt ist

Was wir nicht tun

  • Bewerten, ob Ihre Datenschutzerklärung rechtskonform ist oder ein Verstoß vorliegt (Rechtsdienstleistungsgesetz)
  • Die rechtliche Einzelfallprüfung übernehmen – dafür verweisen wir an einen Anwalt

Ein technischer Befund ist trotzdem die halbe Miete: Ihr Anwalt oder Datenschutzbeauftragter kann nur bewerten, was er kennt. Wir liefern ihm die vollständige, belegte Faktenbasis.

DER KERN DES CHECKS

Der Drei-Phasen-Check

Ihr Cookie-Banner wird in drei Durchläufen geprüft, jeweils mit frischem Browser-Profil.

Drei Smartphones nebeneinander, jedes mit einem Cookie-Banner in einem anderen Zustand: 3 aktiv mit Ablehnen/Akzeptieren, 0 aktiv, 6 aktiv

Vor jeder Zustimmung

Seite laden, nichts anklicken. Welche Cookies und Tracker laufen bereits?

Nach Ablehnen

Auf „Ablehnen“ klicken. Lädt danach trotzdem etwas? Der entscheidende Durchlauf: Wenn hier weiter getrackt wird, ist die Einwilligung auf Ihrer Seite wirkungslos, und genau das fällt bei Kontrollen zuerst auf.

Nach Akzeptieren

Was kommt zusätzlich dazu, und stimmt es mit den Angaben im Banner überein?

PRÜFPUNKTE

Was geprüft wird

  • SSL-Verschlüsselung auf allen Seiten, inklusive Weiterleitung
  • Cookie-Banner: „Ablehnen“ gleichwertig sichtbar, keine vorausgewählten Häkchen
  • Drei-Phasen-Consent-Check (siehe oben)
  • Vollständiges Cookie- und Speicher-Inventar: Name, Laufzeit, Setzer
  • Google Fonts: lokal oder von externen Servern geladen
  • Eingebundene Drittdienste (Karten, Videos, Analyse) und deren Ladezeitpunkt
  • Zwei-Klick- bzw. nocookie-Lösung bei YouTube und Maps
  • Abgleich: Welche Dienste laden tatsächlich, welche nennt die Datenschutzerklärung
  • Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite erreichbar
  • Kontaktformulare: Verschlüsselung und Datenschutz-Hinweis
  • Security-Header des Servers

Geprüft wird manuell in den Entwicklertools des Browsers, im privaten Modus, mit dokumentierten Belegen: Screenshots des Banners in allen drei Zuständen, exportierter Consent-Status, Cookie-Nachweis mit Laufzeiten. Ein Scanner braucht dafür 60 Sekunden und übersieht die Hälfte. Wir brauchen länger und dokumentieren alles so, dass es auch in drei Jahren noch nachvollziehbar ist.

ERGEBNIS

Was Sie bekommen

  • PDF-Bericht mit allen technischen Befunden, priorisiert nach Dringlichkeit
  • Abgleichtabelle: geladene Dienste gegenüber den Angaben Ihrer Datenschutzerklärung
  • Datenfluss-Übersicht pro Dienst: Zweck, Empfänger, Drittland, Speicherdauer
  • Belegsammlung (Screenshots, Cookie-Nachweise) als prüffeste Dokumentation
  • Konkrete technische Maßnahmen, die Ihr Webentwickler direkt umsetzen kann

Ein typischer Befund liest sich zum Beispiel so: „Der eingebundene Kartendienst lädt bereits im Ausgangszustand, bevor eine Zustimmung erteilt wurde.“ Ein Satz, ein Screenshot, und der Handlungsbedarf ist klar.

ABLAUF UND KOSTEN

Ablauf und Kosten

1

Anfrage senden

Mit Website-Adresse. Antwort innerhalb von 2 Werktagen, schriftlich.

2

Festpreis-Angebot

Nach Umfang Ihrer Website.

3

Prüfung und Bericht

Innerhalb von 5 bis 7 Werktagen.

Automatisiert

Basis-Scan

89 € netto

Automatisierter Scan der Hauptseiten + Drei-Phasen-Check. Findings-Liste.

Meistgewählt

Manuell

Technischer Website-Check

290 € netto

Manuelle Prüfung mit Belegdokumentation, Abgleichtabelle, Datenfluss-Übersicht, PDF-Bericht.

Laufend aktuell

Check + Jahres-Wartung

290 € + 190 €/Jahr

Website-Check + jährlicher Re-Check + Pflege der Consent-Dokumentation.

Preise netto. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Warum Jahres-Wartung? Weil sich Websites ändern. Ein neues Plugin, ein neues Video, und schon lädt wieder ein Dienst, den niemand dokumentiert hat. Der jährliche Re-Check hält Ihre Belegsammlung aktuell, dieselbe Systematik, mit der wir bereits Praxis- und Beratungs-Websites laufend betreuen.

WARUM LOTUNG

Warum Lotung

  • Manuelle Prüfung mit prüffester Belegdokumentation statt 60-Sekunden-Scanner.
  • Festpreis, keine versteckten Kosten.
  • Klare Grenze: Technik von uns, Rechtsbewertung vom Anwalt. Keine Grauzone.
  • Ein Ansprechpartner auch für Barrierefreiheit, Regalprüfung und weitere Prüfpflichten.
  • Kontakt schriftlich, Antwort innerhalb von 2 Werktagen.
ANFRAGE

Website-Check anfragen.

Sie erhalten die Antwort direkt von mir, schriftlich, innerhalb von 2 Werktagen.

Welche Prüfungen brauchen Sie?

Anfragen ausschließlich von Gewerbetreibenden, eingetragenen Unternehmen oder Selbstständigen mit Steuernummer. Privatpersonen werden nicht beauftragt. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.

Der häufigste Befund bei technischen Website-Checks: Dienste, die schon vor der Zustimmung laden. Meist lässt sich das in wenigen Stunden beheben.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen

  • Welche Anforderungen stellt die DSGVO an eine Website?

    Technisch vor allem: Verschlüsselung, eine funktionierende Einwilligung vor dem Laden von Trackern, eine erreichbare Datenschutzerklärung und ein Impressum. Ob Ihre konkreten Texte ausreichen, ist eine Rechtsfrage für einen Anwalt.

  • Welche Bußgelder drohen bei DSGVO-Verstößen auf Websites?

    Der gesetzliche Rahmen reicht bis 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes. Bei kleinen Betrieben liegen reale Fälle deutlich darunter, häufiger als Bußgelder sind Abmahnungen, wie 2022 bei Google Fonts (100 € Schadensersatz pro Fall, LG München I).

  • Reicht ein Cookie-Banner nicht aus?

    Nur wenn es funktioniert. Viele Banner zeigen zwar einen Ablehnen-Button, die Tracker laden aber trotzdem. Genau das deckt der Drei-Phasen-Check auf.

  • Prüfen Sie auch meine Datenschutzerklärung?

    Wir gleichen technisch ab, ob die dort genannten Dienste mit dem übereinstimmen, was Ihre Seite tatsächlich lädt. Den Text selbst bewerten oder schreiben wir nicht, das ist Anwaltssache.

  • Wie schnell bekomme ich das Ergebnis?

    Bericht innerhalb von 5 bis 7 Werktagen nach Beauftragung.

NÄCHSTER SCHRITT

Seit Juni 2025 gilt für viele Websites zusätzlich das BFSG. Beide Prüfungen laufen im selben Durchgang.

Oder direkt anschreiben: nils@lotung.de

Rechtshinweis: Dieser Check ist eine rein technische Bestandsaufnahme zum Prüfzeitpunkt, keine Rechtsberatung. Ein technischer Befund ist nicht automatisch ein Rechtsverstoß. Für die rechtliche Einzelfallbewertung wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.