Was wir tun
- Technisch feststellen, welche Cookies und Dienste Ihre Website lädt, und zu welchem Zeitpunkt
- Das neutral dem gegenüberstellen, was in Ihrer Datenschutzerklärung genannt ist
Die meisten Website-Betreiber wissen nicht, was ihre eigene Seite im Hintergrund lädt. Oft schickt ein Kartendienst schon vor dem Cookie-Banner Daten an US-Server, oder eine Schriftart kommt von Google-Servern, obwohl die Datenschutzerklärung etwas anderes sagt. Genau so eine Google-Fonts-Einbindung führte 2022 zum Urteil des LG München I (Az. 3 O 17493/20) und danach zu einer bundesweiten Abmahnwelle.
Ob Ihre Website betroffen ist, lässt sich messen. Ein technischer Check zeigt, welche Dienste Ihre Seite lädt, zu welchem Zeitpunkt, und ob das zu Ihrer Datenschutzerklärung passt.
Das ist eine technische Bestandsaufnahme, keine Rechtsberatung.
Was wir tun
Was wir nicht tun
Ihr Anwalt oder Datenschutzbeauftragter kann nur bewerten, was er kennt. Unser Bericht zeigt ihm mit Belegen, was Ihre Seite tatsächlich lädt.
Ihr Cookie-Banner wird in drei Durchläufen geprüft, jedes Mal mit einem leeren Browser, als käme ein neuer Besucher.
Ein Banner allein beweist nichts. Viele Websites zeigen eines und laden trotzdem YouTube oder Werbeskripte von Google, bevor jemand darauf geklickt hat. Von acht Hotel- und Shop-Websites aus Bayern, die wir im September 2026 angesehen haben, war das bei fünf so. Meist liegt es nicht am Banner, sondern daran, wie es eingebaut wurde. Deshalb prüfen wir, was die Seite in jedem der drei Zustände wirklich lädt. Zwei dieser Fälle im Einzelnen.
Vor jeder Zustimmung
Seite laden, nichts anklicken. Welche Cookies und Tracker laufen bereits?
Nach Ablehnen
Auf „Ablehnen“ klicken. Lädt danach trotzdem etwas? Wenn ja, ist die Einwilligung auf Ihrer Seite wirkungslos.
Nach Akzeptieren
Was kommt zusätzlich dazu, und stimmt es mit den Angaben im Banner überein?
Geprüft wird von Hand in den Entwicklertools des Browsers, im privaten Modus. Zu jedem Befund gehört ein Beleg: Screenshots des Banners in allen drei Zuständen, der gespeicherte Einwilligungsstatus, die Cookies mit ihren Laufzeiten. Ein automatischer Scanner prüft meist nur den Zustand nach der Zustimmung oder gar keinen.
Ein typischer Befund lautet: „Der Kartendienst lädt schon beim Öffnen der Seite, vor jeder Zustimmung.“ Dazu der Screenshot als Beleg.
1
Anfrage senden
Mit Website-Adresse. Antwort innerhalb von 2 Werktagen, schriftlich.
2
Festpreis-Angebot
Die passende Stufe nach Umfang Ihrer Website, schriftlich.
3
Prüfung und Bericht
Innerhalb von 5 bis 7 Werktagen.
Quick-Check
Wir sehen nach, was Ihre Startseite lädt, bevor jemand auf das Banner klickt, und werfen einen kurzen Blick auf das Banner selbst. Eine Seite Ergebnis per Mail, Ihre Website-Adresse genügt dafür.
0 €
Website oder Shop, ein Consent-Banner
DSGVO-Check
590 € netto
Alle drei Durchläufe von Hand, Liste aller Cookies und Dienste, Abgleich mit Ihrer Datenschutzerklärung, Kauf- oder Buchungsstrecke bis zur Bestätigung, Belege als Screenshots, PDF-Bericht. Bis 8 Seitentypen, eine Sprache. Gruppen, Multisite oder mehrere Banner nach Angebot.
Shops, Buchungsstrecken, BFSG-pflichtig
Komplett-Audit mit DSGVO-Check
ab 1.290 € netto
Das Barrierefreiheits-Audit nach WCAG 2.2 samt Erklärung nach BFSG, dazu der DSGVO-Check. Prüfstrecke und Belege sind dieselben, deshalb kostet der DSGVO-Teil im Paket 300 statt 590 €.
Relaunch, neue Website
Abnahme vor Livegang mit DSGVO-Check
1.590 € netto
Komplett-Audit und DSGVO-Check auf der Testumgebung, Befunde als Ticket-Liste für Ihre Agentur, zweiter Durchgang nach der Korrektur, Freigabe vor dem Livegang. Ablauf wie auf der BFSG-Seite.
Monitoring nach dem Check
Alle drei Monate prüfen wir die drei Durchläufe erneut und melden, wenn nach einem Plugin- oder Shop-Update wieder etwas vor der Zustimmung lädt. Monatlich kündbar.
149 € im Monat
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Bei Beauftragung der Umsetzung wird der Preis des Komplett-Audits vollständig angerechnet. Der DSGVO-Check bleibt eine technische Bestandsaufnahme; Datenschutzerklärung und Rechtsfragen gehören zu Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt.
Sie erhalten die Antwort direkt von mir, schriftlich, innerhalb von 2 Werktagen.
Der häufigste Befund bei technischen Website-Checks: Dienste, die schon vor der Zustimmung laden. Meist lässt sich das in wenigen Stunden beheben.
Technisch vor allem: Verschlüsselung, eine funktionierende Einwilligung vor dem Laden von Trackern, eine erreichbare Datenschutzerklärung und ein Impressum. Ob Ihre konkreten Texte ausreichen, ist eine Rechtsfrage für einen Anwalt.
Der gesetzliche Rahmen reicht bis 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes. Bei kleinen Betrieben liegen reale Fälle deutlich darunter, häufiger als Bußgelder sind Abmahnungen, wie 2022 bei Google Fonts (100 € Schadensersatz pro Fall, LG München I).
Nur wenn es funktioniert. Viele Banner zeigen zwar einen Ablehnen-Button, die Tracker laden aber trotzdem. Das zeigt der Drei-Phasen-Check.
Wir gleichen technisch ab, ob die dort genannten Dienste mit dem übereinstimmen, was Ihre Seite tatsächlich lädt. Den Text selbst bewerten oder schreiben wir nicht, das ist Anwaltssache.
Bericht innerhalb von 5 bis 7 Werktagen nach Beauftragung.
Ja, im Komplett-Audit mit DSGVO-Check ab 1.290 € netto. Prüfstrecke und Belege sind dieselben, deshalb kostet der DSGVO-Teil im Paket 300 statt 590 €.
Seit Juni 2025 gilt für viele Websites zusätzlich das BFSG. Beide Prüfungen laufen im selben Durchgang, der DSGVO-Check kostet im Paket 300 statt 590 €.
Oder direkt anschreiben: nils@lotung.de
Rechtshinweis: Dieser Check ist eine rein technische Bestandsaufnahme zum Prüfzeitpunkt, keine Rechtsberatung. Ein technischer Befund ist nicht automatisch ein Rechtsverstoß. Für die rechtliche Einzelfallbewertung wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.