Wer hinter Lotung steht
Nils Enders-Brenner
Gründer von Lotung
Wenn Sie ein Lager oder eine Werkstatt betreiben, kennen Sie die Situation: Die Regalprüfung ist fällig, die Elektroprüfung auch, und für beides brauchen Sie zwei verschiedene Anbieter. Sie suchen, rufen an, warten auf Rückrufe und vergleichen am Ende Angebote, für eine Pflicht, die Sie sich nicht ausgesucht haben.
Genau dafür gibt es Lotung. Und weil eine Vermittlungsplattform schnell anonym wirkt, zeigen wir hier, wer dahintersteckt.
Die Idee kam aus Kalifornien
Die Idee zu Lotung kam bei einem Video über kalifornische Smog-Shops: kleine, staatlich lizenzierte Stationen, die eine gesetzlich vorgeschriebene Abgasprüfung durchführen, dezentral organisiert und für jeden Autobesitzer leicht zu finden.
Die Frage, ob es in Deutschland eine vergleichbare Pflicht gibt, um die sich niemand richtig kümmert, hat Wochen an Recherche gekostet. Ja, gibt es: Betriebe müssen Regale prüfen lassen (DIN EN 15635, jährlich), elektrische Geräte (DGUV Vorschrift 3) sowie je nach Betrieb Leitern, Tore und Stapler, alles gesetzlich vorgeschrieben nach der Betriebssicherheitsverordnung. Aber es gibt keine Stelle, an der ein Betrieb diese Prüfungen gebündelt beauftragen kann.
Der Gesetzgeber hat die Pflichten geschaffen, aber keine Werkzeuge dazu. Die großen Prüforganisationen sind auf Konzerne ausgerichtet, und die vielen selbstständigen Prüfer, die es gibt, findet ein Betrieb nur, wenn er selbst sucht und telefoniert. Ein Lagerleiter sollte im Jahr 2026 nicht seine Prüftermine im Kopf behalten und dann Anbieterlisten durchtelefonieren müssen. Aus dieser Lücke ist Lotung entstanden.
Der Gründer
Nils Enders-Brenner ist Webentwickler und Datenanalyst aus Bayern. Studiert hat er Visuelle Kommunikation und Produktdesign in Bozen, danach den Master an der TU München. Seine erste größere Website hat er für ein Münchner Medizin-Startup gebaut, seitdem arbeitet er mit mittelständischen Unternehmen, und dabei hat er immer wieder dasselbe gesehen: Die Digitalisierung bleibt liegen, weil die vorhandene Software alt, unübersichtlich und teuer ist.
Er ist außerdem hochgradig schwerhörig, an der Grenze zur Taubheit, und liest im persönlichen Gespräch von den Lippen ab. Deshalb läuft bei Lotung geschäftlich alles schriftlich: Anfragen, Angebote, Festpreise und Protokolle. Diese Arbeitsweise hat ihn in seiner Selbstständigkeit schon einmal vor einem Rechtsstreit bewahrt, weil er jede Absprache belegen konnte.
Davon profitiert jeder Betrieb, der bei Lotung eine Prüfung beauftragt: Jeder Preis steht schriftlich fest, bevor Sie beauftragen, und jede Prüfung endet mit einem digitalen Protokoll, das Sie bei einer Kontrolle durch die Berufsgenossenschaft vorlegen können.
Was Lotung ist und was noch nicht
Lotung gibt es seit Frühjahr 2026, die ersten Kundenanfragen sind Ende Juni eingegangen. Wir versprechen Ihnen keine hundert Standorte und keine tausend Referenzen, die es nicht gibt.
Was wir Ihnen zusagen können:
- Jeder Prüfpartner weist seine Qualifikation als befähigte Person nach TRBS 1203 nach, bevor er einen Auftrag erhält.
- Sie erhalten einen Festpreis nach Prüfart und Umfang, keine versteckten Kosten.
- Ein Prüfpartner meldet sich innerhalb von 2 Werktagen bei Ihnen.
- Reagiert ein Partner nicht, übernimmt ein zweiter.
Der nächste Schritt
Wenn bei Ihnen eine Prüfung ansteht oder Sie nicht sicher sind, welche Fristen für Ihren Betrieb gelten, stellen Sie eine Anfrage. Sie erhalten einen schriftlichen Festpreis und entscheiden dann. Wir lesen jede Anfrage persönlich, ohne Callcenter und ohne Ticketsystem dazwischen.
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