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Sichtprüfung aller Regalkomponenten
Der Prüfer geht jedes Regalfeld einzeln durch und kontrolliert alle tragenden und sichernden Teile: Verformungen und Risse an Stützen und Traversen, fehlende Sicherungsstifte, lose Verankerung im Boden.
Festpreis nach DIN EN 15635 · PLZ 80–83 · Termin in 2 Werktagen
Wissen Sie, was die Berufsgenossenschaft als allererstes fragt, wenn jemand in Ihrem Lager verletzt wird? Nicht: Wie ist das passiert? Die erste Frage lautet: Gibt es ein gültiges Prüfprotokoll?
§10 der Betriebssicherheitsverordnung verpflichtet jeden Betreiber, Lagerregale regelmäßig durch eine befähigte Person prüfen zu lassen. Die Prüffrist liegt in der Regel bei 12 Monaten, kann aber kürzer sein, wenn Ihr Lager stark beansprucht wird. Nach einem erkennbaren Schaden – etwa einem Stapleraufprall – muss sofort geprüft werden, unabhängig vom Datum der letzten regulären Prüfung. Die DIN EN 15635 beschreibt, wie diese Prüfung abläuft und welche Schäden als rot, gelb oder grün eingestuft werden.
Wenn die Dokumentation fehlt und es zu einem Unfall kommt, haftet der Betreiber persönlich. Bußgelder bis zu 25.000 Euro sind möglich, bei beharrlichen Verstößen droht nach §26 ArbSchG Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Die BG kann zusätzlich Regressforderungen stellen.
Eine Regalprüfung kostet wenige Hundert Euro. Ein Unfall ohne Protokoll kostet ein Vielfaches davon.
Der Prüfer kommt in Ihr Lager und braucht drei Dinge: Zugang zu allen Regalen, eine Leiter und den letzten Prüfbericht, falls einer vorhanden ist.
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Sichtprüfung aller Regalkomponenten
Der Prüfer geht jedes Regalfeld einzeln durch und kontrolliert alle tragenden und sichernden Teile: Verformungen und Risse an Stützen und Traversen, fehlende Sicherungsstifte, lose Verankerung im Boden.
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Bewertung nach DIN EN 15635
Jeder Schaden wird einer von drei Stufen zugeordnet: Grün – kein Handlungsbedarf, Gelb – Schaden muss innerhalb einer bestimmten Frist behoben werden, Rot – sofortige Sperrung des Regalfeldes.
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Protokoll und Mängel-Ampel
Sie erhalten nach der Prüfung ein schriftliches Protokoll mit vollständiger Mängel-Ampel, archivierbar für die nächste BG-Prüfung. Bei roten Mängeln wird das betroffene Regalfeld sofort gesperrt und gekennzeichnet.
Die gesamte Prüfung dauert je nach Lagergröße zwischen zwei Stunden und einem halben Tag. Ihr Betrieb läuft währenddessen weiter.
Nicht jeder Schlosser oder Hausmeister darf eine Regalprüfung – oder Regalinspektion, wie sie manchmal auch genannt wird – durchführen. Das darf ausschließlich eine befähigte Person im Sinne der TRBS 1203. Befähigt heißt konkret: abgeschlossene Berufsausbildung im relevanten Fachgebiet, Berufserfahrung in der Regaltechnik und aktuelle Fachkenntnisse. Wer seit zehn Jahren keine Regalprüfung mehr durchgeführt hat, erfüllt diese Anforderung nicht, auch wenn die Ausbildung stimmt.
In der Praxis scheitert es bei vielen Betrieben genau daran. Gerade außerhalb der großen Zentren gibt es wenige qualifizierte Prüfer, die Suche dauert, Termine sind knapp, und die Preise sind oft völlig intransparent.
Alle Prüfpartner von Lotung weisen ihre Qualifikation nach TRBS 1203 nach und sind betriebshaftpflichtversichert. Wenn ein Partner nicht innerhalb der vereinbarten Frist reagiert, übernimmt automatisch ein Backup-Partner.
Wenn Sie selbst nach einem Regalprüfer in München suchen, folgt meistens: anrufen, kein Rückruf, E-Mail schreiben, vier Tage warten, Termin klappt doch nicht. Inzwischen läuft Ihre Prüffrist weiter.
Bei Lotung nennen Sie Firmenname, PLZ und Prüfart. Wir finden den passenden Partner im Raum München (PLZ 80–83), qualifiziert nach TRBS 1203 und DIN EN 15635. Den Festpreis kennen Sie vor der Beauftragung. Keine Anfahrtspauschalen, die erst auf der Rechnung auftauchen.
Viele Betriebe haben neben der Regalprüfung noch weitere Pflichtprüfungen auf der Liste, etwa die Elektroprüfung nach DGUV Vorschrift 3. Lotung koordiniert beides über einen Ansprechpartner: ein Termin statt zwei getrennter Angebotsverfahren, ein Ansprechpartner für Rückfragen und Protokolle, kein zweites Suchverfahren für eine weitere Prüfart.
Ihr Prüftermin im Raum München wird innerhalb von 2 Werktagen nach Ihrer Anfrage bestätigt.
Mindestens einmal im Jahr – das schreibt §10 der Betriebssicherheitsverordnung vor. Wenn Ihr Lager stark beansprucht wird, etwa weil täglich Stapler zwischen den Regalen fahren, kann die Frist auch kürzer ausfallen. Nach einem sichtbaren Schaden muss sofort geprüft werden, unabhängig davon, wann die letzte Prüfung war.
Das hängt von der Größe Ihres Lagers, dem Regaltyp und Ihrem Standort ab. Für ein kleines Lager mit bis zu 50 Regalfeldern liegen die Kosten in der Regel zwischen 300 und 600 Euro. Über Lotung erhalten Sie vor der Beauftragung einen Festpreis für die Prüfung. Eine ausführliche Aufschlüsselung finden Sie unter Regalprüfung Kosten.
Ein roter Mangel bedeutet: Das Regalfeld wird sofort gesperrt und darf nicht mehr beladen werden. Der Prüfer kennzeichnet die betroffene Stelle und dokumentiert, welche Teile repariert oder getauscht werden müssen. Erst nach der Instandsetzung und einer erneuten Freigabe durch eine befähigte Person darf das Regal wieder genutzt werden.
Der Betreiber haftet persönlich. Wenn es im Lager zu einem Unfall kommt, prüft die Berufsgenossenschaft als allererstes die Dokumentation. Liegt kein gültiges Prüfprotokoll vor, drohen Bußgelder bis zu 25.000 Euro. Bei beharrlichen Verstößen kann nach §26 ArbSchG Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verhängt werden. Dazu kommen mögliche Regressforderungen der BG.
Eine Checkliste hilft Ihnen sicherzustellen, dass der Prüfer vor Ort alles vorfindet, was er braucht – das spart Zeit und vermeidet unnötige Nachtermine. Die Checkliste finden Sie unter Regalprüfung Checkliste.
Lotung erbringt Leistungen ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von §14 BGB. Verträge mit Verbrauchern kommen nicht zustande.